Im Projekt sollen Versicherte, welche aufgrund einer onkologischen oder neurologischen Erkrankung auf absehbare Zeit erwerbsunfähig sein werden, bei denen es jedoch begründete Hoffnung auf Reintegration in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gibt, über ein ganzheitliches, persönliches, individuelles und aufsuchendes Fallmanagement betreut. Dieses berücksichtigt insbesondere auch den psychosozialen Kontext.
Kernelemente sind dabei die personenzentrierte Beratung, persönliche Begleitung bei formalen Angelegenheiten der medizinischen und beruflichen Rehabilitation (aufsuchende Betreuung) sowie die Planung und Koordination des weiteren trägerübergreifenden Rehabilitations- und Integrationsprozesses wie aus einer Hand. Neben der Betreuung und Begleitung der Teilnehmenden nach Integration in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung werden auch die Arbeitgeber für max. 12 Monate nach Integration betreut.
Ablauf des Fallmanagements:
- Information zum Projekt und den Unterstützungsleistungen/Fallmanagement
- Persönliches Erstberatungsgespräch zwischen interessierten Versicherten und Fallmanager/in
- Engmaschige Begleitung und Betreuung der Teilnehmenden über mindestens 12 Monate durch den/die Fallmanager/in anhand des gemeinsam erarbeiteten Teilhabeplanes, Reflexionsgespräche auch unter Einbezug von Familienangehörigen bzw. relevanten Bezugspersonen
- Beantragung und Umsetzung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
- (Sozialversicherungspflichtige) Integration und Nachsorge
- Um den Teilnehmenden eine gewisse existenzielle Sicherheit zu vermitteln, bleibt der Anspruch auf volle Erwerbsminderungsrente für weitere 12 Monate nach Beschäftigungsaufnahme bestehen.Ansprechpartner für Arbeitgebende/Begleitung und Unterstützung: Nach erfolgreicher Integration der Versicherten werden die Unternehmen für max. 12 weitere Monate begleitet und betreut. Die Fallmanager/innen stehen den Arbeitgebern als Ansprechpartner/innen für Fragen zu beispielsweise Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten zu Verfügung.



